Neues Pferdchen im Stall

Da die Susi ja nun mal zerlegt in der Garage steht, ich aber unbedingt noch ein wenig fahren möchte, musste ein zweites Moped her.

An Besten noch mit TÜV, ohne große technische Mängel und natürlich auch günstig. Lange habe ich was gesucht, es sollte schon in Richtung einer Enduro gehen, und deutlich unter 1000€ liegen und, um nicht zu anspruchsvoll zu sein, in der Nähe liegen.

Geworden ist es dann eine Aprilia Pegaso 650 von 1997 für 600€. Das Pferdchen hat 44.000 km gelaufen und schon 4 Vorbesitzer, über die technischen Mängel wollen wir später mal reden… Darüber hinaus auch bestimmt schon den einen oder anderen Un-/Umfaller erlebt.

Ganz offensichtlich benötigt die Gabel dringend neue Simmerringe, hier läuft das Gabelöl schon auf die Bremsanlage und verölt diese, Bremse also auch zu überholen. Was habe ich mit da angetan??? Das sollte sich jedoch bei dem Pferdchen ohne grossen Aufwand beheben lassen.

Mit dem Pferdchen, sie hat den Namen „Peggy“ erhalten, fand auch schon der erste Ausritt statt, dabei zeigte sich gleich das nächste Problem. Plötzlich gab es keine Temperaturanzeige mehr, Blinker und Licht fielen aus… Also Elektronik ausgefallen. Ich musste ja unbedingt anhalten um nachzusehen, und… Sie liess sich nicht mehr starten. Zum Glück war ich auf dem Heimweg und sie lies sich den Berg hinunter „Anschieben“. Ein Vorteil der alten Technik, nicht alles ist von der Elektronik bestimmt, den Vergaser juckt es wenig, wenn kein Strom da ist. Glück im Unglück. Ok ein wenig mulmig war mir schon, kein Licht, keine Blinker… Es war noch hell und dann schnell, brav auf der rechten Seite, über die Autobahn nach Hause. Genauer hingesehen war eine Sicherung durch. Da dachte ich noch: kleine Ursache, grosse Wirkung. Aber davon später mehr. Bis dahin hat sich „Peggy“ prima fahren lassen und hat durchweg Spass gemacht.

Anschaffung€ 600
Versicherung (Haftpflicht bis Ende 2024)€ 10,41
Steuer€ 49
Summe€ 659,41
Kostenaufstellung „Peggy“

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