Der Roller lebt wieder

Erste Schritte nach langer Standzeit

Nach langer Zeit in der Ecke wurde es endlich Zeit, mich um den Roller zu kümmern. Der erste Eindruck war wenig motivierend: Eine dicke Schicht aus Staub und Dreck hatte sich über alles gelegt. Also begann die Arbeit erst einmal mit einer gründlichen Reinigung, um überhaupt vernünftig arbeiten zu können.

Nachdem die Verkleidung entfernt war, kam ich endlich an den Motor heran. Als nächstes wurden der Luftfilter und der Vergaser ausgebaut und gründlich gereinigt. Gerade nach längerer Standzeit setzen sich dort oft Ablagerungen fest, die den Motorlauf beeinträchtigen können.

Anschließend habe ich das alte Benzin und das Öl abgelassen und selbstverständlich fachgerecht entsorgt. Die nun leeren Tanks wurden gereinigt, damit keine alten Rückstände im System bleiben. Außerdem waren die alten Leitungen inzwischen hart und spröde geworden, weshalb ich sie direkt gegen neue ersetzt habe.

Natürlich durfte auch eine neue Zündkerze nicht fehlen. Zusätzlich habe ich dem Roller eine neue Batterie spendiert, damit die Elektrik wieder zuverlässig arbeitet.

Und dann kam der spannende Moment: der erste Startversuch. Tatsächlich sprang der Motor an! Zwar braucht er im Moment noch ein wenig Startpilot, aber er läuft wieder – ein wirklich gutes Gefühl nach der ganzen Arbeit.

Zeitaufwand

Insgesamt habe ich etwa drei Tage an dem Roller gearbeitet, jeweils ungefähr drei bis vier Stunden pro Tag.

Kostenübersicht

Die bisherigen Kosten halten sich erfreulicherweise noch im Rahmen:

  • Neue Benzinleitungen: 6 €
  • Neue Zündkerze: 7 €
  • Neue Batterie: 20 €

Gesamtkosten bisher: 33 €

Nächster Schritt

Technisch läuft der Roller also wieder. Jetzt bleibt noch die bürokratische Hürde: Ich muss eine Zweitschrift der ABE (Allgemeine Betriebserlaubnis) beantragen, damit der Roller auch offiziell wieder auf die Straße darf.

Sobald es hier Neuigkeiten gibt, werde ich natürlich weiter berichten.

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